Sie möchten mehr aus der Welt der Weine erfahren?


Wir freuen uns sehr über Ihre Experimentierfreude und Neugierde und verraten Ihnen gerne unser Wissen für eine erfolgreiche Weinprobe:
 
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass eine Flasche mit 0,75 Liter auf ca. 10 Gläser verteilt werden kann und diese Menge für eine aussagekräftige Kostprobe durchaus ausreicht. Daher raten wir zu nicht mehr als insgesamt 10 Personen. 

Für den Start empfehlen wir einen Schaumwein, der die Geschmacksknospen anregt und einstimmt. Nach der gängigen Reihenfolge folgt nun der Weißwein, dann der Roséwein, im Anschluss daran der Rotwein und abschließend ein Likör, der die Geschmacksnerven wieder entspannt. Wer experimentieren möchte, probiert parallel zwei unterschiedliche Weine der gleichen Rebsorte. Hierbei wird die Vielfalt des Weinausbaus deutlich. Wenn Sie Ihre Weinprobe spielerisch ausrichten möchten, dann servieren Sie die Weine „blind“, also ohne erkennbares Etikett. Verteilen Sie Zettel und Stifte und lassen Sie die Farbe, den Geruch und den Geschmack beschreiben. Hierbei ist auf erheiternde Art zu erkennen, wie unterschiedlich die Sinnesorgane funktionieren.
 
Um die Zunge zwischen den Weinen zu neutralisieren, sollte ausreichend Wasser zur Verfügung stehen und es empfiehlt sich, Baguette zu reichen. Ebenso ratsam ist es, nach der Hälfte der getesteten Weine eine Pause einzulegen, in der dann Antipasti, Käse, Trauben und vielleicht etwas Salami zum Baguette gereicht werden. Frisch gestärkt und „neutralisiert“ kann die Probe dann weiter gehen.
 
Lassen Sie sich nicht von Ihrem Vorhaben abhalten, wenn Sie möglicherweise nicht ausreichend Gläser für ein solches Event haben. Es müssen nicht zwingend entsprechende Weißwein- bzw. Rotweingläser vorhanden sein. Sicherlich, das wäre stilvoll und optisch sehr gelungen. Es gibt dafür Universalgläser, sogenannte Sommeliergläser, die eine Zwischenform der beiden Gläser darstellen und einem San Pellegrino-Glas ähnlich sind. Diese sind gleichermaßen geeignet für die Testung der Weine. Wenn diese Gläser zwischen den Proben gut ausgespült sind, reicht sogar ein Satz Gläser für den Abend.
 
Wer seine Weinprobe professionalisieren möchte, der organisiert noch Spitoons, sogenannte Spucknäpfe, in die man beispielsweise die Reste kippt. Die Profis schlucken den Wein übrigens gar nicht hinunter, sondern lassen die Geschmacksknospen ihre Arbeit erledigen und dann wird der Wein in die Spitoons entsorgt.
 
Eines sollten Sie jedoch beherzigen: Wählen Sie nicht mehr als 10 verschiedene Weine, denn das würde das Geschmacksempfinden überfordern. Sie werden feststellen, dass es nicht einfach ist, eine Vielzahl an Weinen gleichermaßen intensiv wahrzunehmen.
 
Jetzt sind wir neugierig, welche Weine Sie zusammenstellen und probieren möchten. Wenn wir Sie beraten können, scheuen Sie sich bitte nicht, uns anzurufen. Fügen Sie im Bestellprozess in dem Kästchen "Anmerkung zu dieser Bestellung" einfach das Wort "Weinprobe" ein. Das ist für uns der Impuls, Ihnen ein kostenloses Dankeschön mit auf den Weg zu senden. Wir wünschen Ihnen schon jetzt eine unterhaltsame Weinprobe im Kreise Ihrer Lieben.
 
Auf Sie!
 
Herzlichst,
Ihr Weindepot Geyer